Verhaltensbasiertes Vorstellungsgespräch
Ein verhaltensbasiertes Vorstellungsgespräch bittet um konkrete Beispiele aus der Vergangenheit, um zu beurteilen, wie Sie mit Arbeitssituationen, Entscheidungen, Zusammenarbeit und Ergebnissen umgegangen sind.
In einem verhaltensbasierten Vorstellungsgespräch werden Sie gebeten, konkrete Situationen aus der Vergangenheit zu beschreiben, oft beginnend mit „Erzählen Sie mir von einer Situation, in der ...“. Arbeitgeber nutzen diese Beispiele, um zu verstehen, wie Sie an Aufgaben herangegangen sind, die für die Stelle relevant sein könnten.
Eine hilfreiche Antwort erläutert kurz die Situation, die Verantwortung oder das Problem, Ihre eigenen Handlungen und das Ergebnis. Die STAR-Methode ist eine Möglichkeit, diese Informationen zu strukturieren. Bei einer Frage zu Konflikten sagen Sie nicht nur, dass Sie gut kommunizieren können. Beschreiben Sie die Meinungsverschiedenheit, was Sie getan haben, um sie zu verstehen, wie eine Entscheidung getroffen wurde und was anschließend geschah. Verwenden Sie „wir“ für Teamergebnisse und „ich“ für Ihren Beitrag, damit die interviewende Person beides unterscheiden kann. Verhaltensbasierte Fragen unterscheiden sich von hypothetischen Fragen. Wenn Sie mehrere wahre Geschichten über Zusammenarbeit, Prioritäten, Fehler und Lernen vorbereiten, können Sie flexibel Belege liefern, ohne ein perfektes Ergebnis erfinden zu müssen.
Beispielsweise könnte eine interviewende Person nach einer Situation fragen, in der Sie eine Meinungsverschiedenheit gelöst haben, und anschließend Ihre persönlichen Handlungen genauer untersuchen.
Verwandtes Konzept: STAR-Methode